unsere Familie – etwas weitergeben

Aufbauarbeit leisten, das Seine hegen und pflegen, die nächste Generation heranwachsen sehen, Traditionen bewahren und gleichzeitig bereit für Veränderung sein, sein Bestes geben, ein offenes Ohr haben, Leidenschaft versprühen, ein gutes Gespür haben, gemeinsam etwas schaffen, aufeinander aufpassen, in die Zukunft schauen.

Wir sind ein Familienbetrieb und vereinen glücklicherweise viele Talente in unserem Wolfsrudel. Von unserem Können geben wir gerne etwas weiter. Zum einen innerhalb der Familie, und zum anderen für unsere Gäste, damit Sie einen schönen und erholsamen Urlaub bei uns verbringen können.

Die Eltern sind Doris und Peter. Sie haben den Betrieb, so wie er heute dasteht, gemeinsam auf- und ausgebaut. Tochter Miri hat mittlerweile die Pension übernommen und ihren Freund Mark geheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Ada entdeckt gerade die Welt und erobert alle Herzen im Sturm. Dann sind da noch die drei Söhne, von denen Kilian der jüngste ist und sich gerade im Berufsleben erprobt. Michael, der selbst in Lech arbeitet. Und Bernhard, der mit seiner Familie in Wien lebt. Als Architekt plant und begleitet er alle baulichen Veränderungen. Kater Petzi gehört als Pendler zwischen den Häusern selbstverständlich auch zur Familie.

Resa Wants

Weil Miri einen guten Riecher hat und mit den gängigen Kosmetikprodukten für die Hotellerie nicht länger zufrieden war, machte sie kurzerhand ihr eigenes Ding, und nun stehen mit der Resa Wants Seife und Lotion zwei eigenständige, naturbelassene Produkte in Bioqualität in allen Bädern und hüllen alle in ihren wohligen Duft ein. Urprünglich nur für die eigenen Zimmer gedacht, ist Resa Wants inzwischen in mehreren Hotels in Lech zu finden und auch gerne bei Miri zu erwerben.

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Die touristischen Anfänge der Familie Wolf lassen sich am besten mit Urgroßvater Bernhard Wolf erzählen. Er beförderte bereits in der Zwischenkriegszeit mit einem Pferdegespann Feriengäste (offiziell) und diverse Genussmittel (weniger offiziell – die Kutsche hatte einen doppelten Boden) von Langen über den Flexenpass nach Lech. Für diesen Weg, den man heute bequem mit dem Auto in etwa zwanzig Minuten zurücklegt, benötigte man damals noch beschwerliche vier Stunden.

Bei einer derart langen Fahrzeit kann einen schon einmal der Schlaf übermannen. Daher fanden die Pferde so manches Mal den Weg nach Lech alleine. Eine Anekdote besagt, dass sie sogar unbeeindruckt weiterzogen, nachdem der Urgroßvater schlaftrunken vom Kutschbock gestürzt und im Schnee liegen geblieben war. Dieser, schlagartig wach geworden, rannte der Kutsche nach und sprang zurück auf seinen Arbeitsplatz. Kurzerhand erzählte er den verblüfften Fahrgästen, er habe kurz unter dem Wagen nach dem Rechten sehen müssen.

Trotz solcher abenteuerlichen Erlebnisse kamen die Feriengäste immer gut im damals schon beliebten Ferienort an. Als dem alten Wolf’schen Gehöft, aus dem letztendlich das heutige Stammhaus entstand, Gästezimmer angefügt wurden, brachte man anfangs sechs Gäste unter. Schließlich erfolgte im Jahr 1965 der Umbau zu einem richtigen Gästehaus, die Landwirtschaft wurde aufgegeben.